Die Bibliothek

Bibliotheken gehören zum allgemeinen Stadtbild, sind aber nicht immer auffällig. Auch in Filmen bekommt man sie zu sehen, und in Büchern liest man darüber. Spätestens in der Grundschule sollten Kinder eine Bibliothek besuchen, und manche Schulen haben eigene Bibliotheken integriert. Es sind Orte des Wissens, des Spaßes und der Verantwortung gegenüber der Bevölkerung.

 

  • Bibliotheken können ein Aufenthaltsort, ein Lernort, ein Arbeitsplatz, ein Ort zum Spielen, ein Ort der Begegnung und ein Ort des Wissensaustauschs sein. 

Eine Bibliothek ist eine Einrichtung, die entweder privat oder öffentlich getragen wird. Beispielsweise gibt es Städte, Bundesländer oder den Bund als Träger sowie Fördervereine und Sponsoren. Es gibt öffentlich zugängliche Bibliotheken und Bibliotheken, die nur unter bestimmten Voraussetzungen zugänglich sind (z. B. nur per Anmeldung oder nur für Betriebsangehörige). So gibt es öffentliche Bibliotheken wie Stadtbibliotheken, nicht öffentliche Bibliotheken (z. B. in manchen Grundschulen), öffentlich zugängliche wissenschaftliche Bibliotheken (z. B. bei Ämtern oder Universitäten), nicht öffentliche wissenschaftliche Bibliotheken (z. B. bei Ämtern und anderen Einrichtungen) sowie private Bibliotheken (nicht der heimische Bücherschrank, sondern eher große oder bedeutsame Sammlungen).

Über Bibliotheken werden Medien bibliographisch erfasst, verzeichnet und ggf.* zugänglich gemacht. Die angebotenen Medien umfassen neben Büchern, Zeitschriften und E-Books auch audiovisuelle Medien (AV-Medien), graue Literatur oder andere sammel- und verzeichnungsfähige Medien. Beispielsweise kann eine Bibliothek auch Speichermedien und andere Geräte im Bestand haben. Kunstgegenstände und auf Musik bezogene Inhalte sind ebenfalls vertreten. *Hier „ggf.“, da es auch Metadaten, Quellenverzeichnisse etc. gibt.


 

Öffentliche Bibliotheken, wie beispielsweise Stadtbibliotheken, sind für die Allgemeinheit zugänglich. Sie sollen Medien für alle bereitstellen und gleichzeitig Lesekompetenz sowie den Einstieg in Literatur vermitteln. Wissenschaftliche Bibliotheken hingegen sind spezialisierter: Sie verfügen über fachspezifische Sammlungen und dienen hauptsächlich dem Wissenserhalt, der Forschung und der Lehre. (Auch öffentliche Bibliotheken tragen zum Wissenserhalt bei, jedoch mit einem anderen Schwerpunkt.) Einige wissenschaftliche Bibliotheken sind ebenfalls öffentlich zugänglich, während andere ausschließlich für Betriebsangehörige, Studierende oder Forschende offenstehen.

 

Nutzungsgebühren und Sonderleistungen: Öffentliche Bibliotheken erheben meist eine Grundgebühr für die Nutzung sowie zusätzliche Gebühren für bestimmte Sonderleistungen. Wissenschaftliche Bibliotheken haben manchmal ebenfalls eine Grundgebühr, jedoch betrifft dies meist nur Gäste – Angehörige der jeweiligen Einrichtung können die Dienste oft kostenfrei nutzen, da sie über Verträge oder Studiengebühren abgedeckt sind. Sonderleistungen können in beiden Bibliotheksarten beispielsweise Fernleih-Dienste oder andere Dokumentenlieferdienste umfassen, ebenso wie die Nutzung von EDV-Geräten.

 

Unterschied zwischen Bücherei, Bibliothek und Buchhandlung: Viele Menschen verwenden den Begriff „Bücherei“, wobei sie häufig mit „Bibliothek“ korrigiert werden – dabei meinen beide Begriffe dasselbe. „Bücherei“ wird vor allem für öffentliche Bibliotheken genutzt und ist durchaus gebräuchlich, auch wenn es im Alltag gelegentlich etwas ungewohnt klingt. Eine potenzielle Verwechslung besteht mit der „Buchhandlung“, da diese optisch einer Bibliothek ähneln kann. Gelegentlich kommt es vor, dass jemand in einer Bibliothek Bücher kaufen möchte, was jedoch nur in einer Buchhandlung möglich ist – es sei denn, eine Bibliothek verkauft beispielsweise Merchandise oder organisiert Bücherflohmärkte. Universitäten können zudem Sonderkonditionen für Medien verhandeln, was einem Verkauf ähnelt.


 

Bevor eine Bibliothek mit Wissen gefüllt werden kann, muss zunächst ein Gebäude entstehen und der verfügbare Platz sinnvoll eingeteilt werden.

Neben der räumlichen Planung gibt es zahlreiche allgemeine Themen, die Bibliotheken betreffen und dort besonders berücksichtigt werden müssen. So spielen IT, Cybersicherheit, Datenschutz, Jugendschutz und neuerdings auch künstliche Intelligenz (KI) eine wichtige Rolle. Zwar werden einige dieser Aspekte nur am Rande in den Betrieb integriert oder analysiert, dennoch sollten sie stets bedacht werden. Auch Nachhaltigkeit ist ein relevantes Thema für Bibliotheken – ein Aspekt, der auf den ersten Blick nicht offensichtlich erscheint. Wissenstransfer, Bildungsaufträge und Vorbildfunktionen sind zentrale Bestandteile bibliothekarischer Arbeit und tragen wesentlich zur gesellschaftlichen Entwicklung bei.


Erwerbung und Bestellung

  • Auswahl eines Lieferanten
  • Bestellarten
  • Buchpreisbindung
  • Vorakzession / Bestell-Vorbereitung
  • Bestellung
  • Bestellkatalogisierung
  • Bestellverwaltung
  • Erwerbungsarten

Zugang und Kontrolle

  • Beschaffung und Zugangsbearbeitung
  • Akzession / Akzessionierung
  • Eingangskontrolle
  • Lieferungskontrolle / Rechnungskontrolle
  • Rechnungsbearbeitung
  • Inventarisierung des Zugangs / Zugangsnachweis

Katalogisierung und Buchbearbeitung

  • Katalogisierung
  • Buchbearbeitung

Bestandsaufstellung und Verwaltung

 

  • Bestandsaufstellung
  • Revision
  • Bestand – Aussondern
  • Bestandserhaltung
  • Bestandsaufbau


Bestandsaufbau

Erwerbungsprofil

Ein Erwerbungsprofil umfasst die Erwerbungsrichtlinien einer Bibliothek und ist gemäß dem jeweiligen Aufgabenprofil definiert (Fachausrichtung, Sammelschwerpunkte, Zielgruppe). Es dient zunächst der Planung des Bestandsaufbaus, dem aktiven Bestandsaufbau und später auch der kontinuierlichen Bestandsentwicklung.

 

Der Bestand einer Bibliothek verändert sich stetig, strebt jedoch einen stabilen „Kern“ an. Veraltete Medien werden ausgesondert, während neue Medien erworben werden. Dabei sollte stets das gesamte Spektrum des Aufgabengebietes abgedeckt sein. Gleichzeitig muss der Bestand aktuell gehalten werden, vergangene Inhalte berücksichtigen und dabei Platz- sowie Kostenfaktoren einbeziehen.

 

Ein Erwerbungsprofil dient im Verlauf als Orientierungshilfe für die Ausrichtung und Erfüllung des Aufgabenprofils. Es trägt auch zur Erfolgskontrolle bei. Theoretisch wird es im Zusammenhang mit Erwerbungskooperationen genutzt, sodass sich Einrichtungen abstimmen können. Ein Beispiel aus der Praxis: Eine wissenschaftliche Bibliothek (WB) erwirbt bewusst keine Romane oder Kochbücher, da diese bereits im Bestand einer öffentlichen Bibliothek (ÖB) vorhanden sind. So soll eine Konkurrenzsituation vermieden werden. Zudem kann die Aufgabe einer Bibliothek ihren Standort beeinflussen – oder umgekehrt. Auch die Planung rund um Ressourcen, etwa Zuschüsse zur Erfüllung von Aufgabenprofilen, spielt eine Rolle.

 

Das Erwerbungsprofil umfasst alle Erwerbungsarten (z. B. Kauf, Tausch, Geschenk, Spende, Pflichtabgabe) sowie verschiedene Medienformen. Da Erwerbung zwangsläufig mit Finanzressourcen verbunden ist, spielt das Budget oder der Etat eine zentrale Rolle. Auch der „Markt“ beeinflusst die Erwerbung. Da Budget und Markt dynamische Faktoren sind, muss ein Erwerbungsprofil regelmäßig überprüft und gegebenenfalls angepasst werden.

 

In der Praxis wird der Begriff „Erwerbungsprofil“ kaum noch verwendet, außer in der Erwerbungsabteilung oder Leitungsebene. Die Abläufe laufen im Alltag meist routiniert ab.

 

Ein Großteil des Bestands entsteht durch Einkäufe und Lizenzierungen, was ein entsprechendes Budget erfordert. Da Lizenzkosten kontinuierlich steigen, kann das Budget theoretisch nicht reduziert werden – eine Herausforderung, die viele Bibliotheken betrifft. Ein relevanter Aspekt der Erwerbungskooperationen ist die gemeinsame Nutzung von Lizenzen für elektronische Ressourcen.

 

Auch Themen wie Bibliotheks-Konsortien gehören zur Erwerbungskooperation, da Bibliotheken darüber ihr Erwerbungsprofil steuern, Budget einsparen und sich strategisch positionieren.

 

Erwerbungsprofil - 2013 in Prüfungsvorbereitung AP 2013 MI TEIL 1 familinks.wordpress.com/2013/05/17/erwerbungsprofil/ 

 


Beschaffung und Zugangsbearbeitung

Quelle: [1] S. 146 ff.

Beschaffung und Zugangsbearbeitung

Die Kaufentscheidung ist getroffen, und zur Vorbereitung wird ein Bestandsabgleich sowie eine Dublettenprüfung durchgeführt. Dabei wird geprüft:

  • Ist das Medium bereits bestellt oder im Bestand?
  • Welche Auflagen, Sprachausgaben und Medientypen sind relevant (z. B. Print und E-Book)?

Vorakzession, Bestell-Vorbereitung / Bestellvorbereitung und Identifikation

Falls die Dublettenprüfung negativ ausfällt, wird geprüft, ob ein Kauf notwendig ist oder ob alternative Erwerbungsmodelle greifen, wie z. B. Pflichtabgabe, Geschenk/Spende* oder Tausch. Zudem sollten auch Open-Access-Angebote und Datenbank-Pakete berücksichtigt werden – ein Buchkauf ist nicht erforderlich, wenn der Titel bereits in einem kommenden E-Book-Paket enthalten ist.

*Geschenke oder Spenden müssen nicht zwingend erwartet werden. Häufig handelt es sich um Autoren- oder Rezensionsexemplare (z. B. von Beschäftigten der eigenen Institution) oder um Medien von Stiftungen.

 

Vor der Bestellung werden die Bestelldaten korrigiert und die Titel eindeutig identifiziert. Dieser Schritt kann auch vor der Dublettenprüfung erfolgen, um eine präzise Prüfung zu ermöglichen. Bibliografische Daten werden über Quellen wie die Deutsche Nationalbibliothek (DNB), Verbünde, Buchhandelsverzeichnisse, Verlagsseiten oder OPACs vervollständigt.

 

In den Unterlagen wird die Prüfung aufgeführt, ob das Medium bereits bestellt wurde. Theoretisch wäre dies bereits durch den Erwerbungsdatensatz abgedeckt, sodass die Prüfung mit der Dublettenprüfung zusammenfällt. Weniger automatisierte Abläufe können jedoch dazu führen, dass diese Schritte getrennt betrachtet werden.

 

In der Praxis gibt es Fälle, in denen Bestellungen ohne Datensätze erfolgen, beispielsweise:

  • Fremdsprachige Titel, deren bibliografische Daten nicht lesbar sind.
  • Bestellungen aus dem Ausland, bei denen der Endpreis nicht final ist oder unklar bleibt, ob die Lieferung tatsächlich erfolgt.

Früher erfolgte die Prüfung über Bestellkarteien, heute meist über digitale Datensätze. Gedruckte Verzeichnisse oder händische Dokumente existieren weiterhin, sind jedoch nicht zwingend erforderlich. Zudem wird geprüft, ob sich das Medium im Geschäftsgang befindet – heute per Status im Datensatz, früher per Laufzettel oder Eingangskartei. Diese Prüfung entfällt, wenn bereits feststeht, dass keine Dublette vorliegt.

 

Erwerbungsarten und Bestelldaten

Falls das Medium noch nicht im Bestand der Bibliothek ist, wird die Erwerbungsart geprüft:

  • Kauf - Buchhandelsverzeichnisse
  • Tausch - Tauschlisten (z. B. zwischen Bibliotheken, ELTAB)
  • Geschenk - Geschenkpartner (z. B. auf Anfrage durch die Bibliothek)
  • Pflichtexemplar - Pflichtexemplar-Gesetz

Für die Bestellung werden folgende Bestelldaten erfasst:

  • Menge, Preis
  • Name und Anschrift der Bibliothek
  • Ggf. Kundennummer und Umsatz-Identifikation
  • Name und Anschrift des Lieferanten
  • Datum der Bestellung
  • Auftragsbezogene Daten, Bestellnummern
  • Ggf. Priorität der Bestellung
  • Auftragsart (z. B. fest, zur Ansicht, zur Fortsetzung)
  • Transportart
  • Anzahl der bestellten Exemplare
  • Angaben für die Rechnungssteuerung

Diese Daten werden im Bibliotheksmanagementsystem (BMS) hinterlegt oder separat auf Bestellscheinen bzw. in E-Mails an Dienstleister übermittelt.

 

2013 in Prüfungsvorbereitung AP 2013 MI TEIL 1 ; Quelle: [1] S. 147 ff. - Alter Link: https://familinks.wordpress.com/2013/05/17/vorakzession/ 

 


Bestellkatalogisierung

Formalkatalogisierung bei der Bestellung 

Im Buch [1] S. 148 ff. ; Katalogisierung [1] 195 ff.

Bestellarten

 

Bibliotheken nutzen verschiedene Bestellarten, um Medien effizient zu erwerben. Die wichtigsten sind:

Abonnement, zur Ansicht, zur Fortsetzung, Standing Order.

 

Abonnement:

Ein Abonnement ähnelt Fortsetzungsbestellungen für Zeitschriften und Zeitungen, wobei unterschiedliche Kündigungsfristen zu beachten sind. Meist erfolgt die Bezahlung jährlich. (Kündigungsfristen und Verlängerungen hängen von den jeweiligen Bestellungen ab.)

Separate Zugangsdatei (z. B. Kardex), keine Eintragung der einzelnen Hefte im Hauptkatalog.

Kardex kann in den Katalog integriert sein.

  • Achtung: Begriffe wie „Datenbank-Abos“ oder „Zeitschriften-Abos“ sollten genau geprüft werden, da sie unterschiedliche Bedeutungen haben können. Passt da mit der Formulierung für Klausuren auf und recherchiert das nochmal nach!

Zur Ansicht: Ein Rückgaberecht ist gewünscht. Meist nur bei Büchern möglich, nicht bei anderen Medien wie CDs, Videos, Kassetten usw. [Habe ich bisher nur einmal mitbekommen, ist also ggf. selten.] [Bei Datenbanken / E-Books gibt es allerdings Probezugänge.]

 

Zur Fortsetzung: Schriftenreihe oder mehrbändiges Werk, dessen erscheinen noch nicht abgeschlossen ist. Bestellung einer zukünftigen Neuauflage eines Werkes. [Arbeitserleichterung. Es entfällt die Marktsichtung und Arbeitsschritte bei der Bestellung.] 

 

Standing-Order an ÖBs: Blockbestellung einer von der EKZ (Einkaufszentrale für öffentliche Bibliotheken) oder einer Buchhandlung zusammengestellten Auswahl von Büchern oder anderen Medien verschiedener Verlage, ohne Einzelbestellung.

Die EKZ bietet verschiedene Standing-Orders an, die auf den Bedarf öffentlicher Bibliotheken in unterschiedlicher Größenordnung abgestimmt sind. [Nachteile sind ggf. höhere Kosten und ggf. weniger Selbstbestimmung.]

 

Prüfungsvorbereitung AP 2013 MI TEIL 1 - Alter Link: https://familinks.wordpress.com/2013/05/17/bestellarten/  ; Quelle: Unterricht

 

Weitere, die von einer KI vorgeschlagen wurden. Vielleicht interessant, da diese Infos als Gedankenanregung dienen.

Einzelbestellung (Feste Bestellung):

Meist für Monografien. Abnahme- und Zahlungsverpflichtung ohne vorher festgelegte Summe. Lieferung direkt über Buchhandel oder Verlag.

 

Subskriptionsbestellung:

Vor allem für teure mehrbändige Werke, deren Erscheinen sich über längere Zeit erstreckt (z. B. Lexika). Bezahlung erfolgt vor dem Erscheinen der Bücher (Subskriptionsfrist). Subskriptionspreis ist meist niedriger als der reguläre Verkaufspreis.

 

Eilbestellung:

Bestellung mit beschleunigter Bearbeitung, wenn ein Medium dringend benötigt wird.

Bestellung

Quelle: [1] S. 149 ff.

  • Art der Erwerbung: Kauf, Lizenzierung, Tausch usw. 
  • Wahl des Lieferanten 
  • Typ der Bestellung Einzelbestellung, zur Ansicht, Abo usw. 
  • "Empfehlungen für den Geschäftsverkehr zwischen Wissenschaftlichen Buchhandel" Angaben bei der Bestellung  

Bestellverwaltung

Alles was noch offen ist, während einer Bestellung .

 

Fristen (Mahnungen), Rückmeldungen vom Händler (Preiserhöhungen, Kein Gewähr von Bibliotheksrabatten) 

 

Mahnen theoretisch voll automatisch, praktisch aber auch oft händisch per Mail, wenn man erstmal Rückfragen hat. 

 

Wichtige Angaben bei Reklamationen   

 

Das Thema ist im Buch [1] auf Seite 150-151 gut beschrieben.

Auswahl eines Lieferanten

Die Auswahl eines Lieferanten  

Prüfungsvorbereitung AP 2013 MI TEIL 1

Alter Link: https://familinks.wordpress.com/2013/05/17/auswahl-eines-lieferanten/

 

Grundsatz: Beteiligung des ortsansässigen Buchhandels: 

Soweit mir bekannt, halten sich alle Bibliotheken daran und achten auf den örtlichen Buchhandel, dabei allerdings gerne nur auf einen Partner und nicht auf viele verteilt. 

  • Durch örtliche Nähe sind schnelle Lieferungen z.B. durch Boten bzw. lokale Transportdienste möglich. Aus der Praxis: hier kommen Boten ca. 2 mal die Woche, u.a. mit Fahrrad oder Auto. Bei anderen Stellen auch fast täglich.
  • Kooperation bei Verhandlungen [Was genau damit gemeint war, konnte ich aus meinen Unterlagen nicht ableiten.]

Qualitätskriterien: 

Die Kriterien sind nett, aber merkt man ja theoretisch erst nach einer Weile und kann dies bei neuen Dienstleistern nicht direkt wissen, außer man erkundigt sich bei anderen. 

  • Zuverlässigkeit, Korrektheit, Kulanz bei Umtausch, 
  • Kommunikation (z.B. bei Lieferverzögerungen o.a. Verlagsmeldungen) 
  • Fachbezogenheit (Profil), Medienangebot 
  • Beschaffung von grauer Literatur 
  • Einhaltung von Lieferbedingungen seitens der Bibliothek (Lieferzeit und Termin, einwandfreie, ohne Beschädigung gesandte Lieferung, fehlerfreie Lieferscheine und Rechnungen, Einhalten Bibliotheksrabatt, Vermeidung von Zusatzkosten. [Der Block macht bei einigen Online-Händler schon Probleme, daher regionaler Buchhandel.] 
  • Verhandelbarkeit der Rabatte bei nicht preisgebundenen Medien (Preisgestaltung) 
  • Angebotene Zusatzleistungen (medientechnische Bearbeitung nach Vorgabe der Bibliothek, Lieferung von Material zur Mediensicherung oder von Katalogdaten, Überwachung von Neuerscheinungen, Eilbestellungsmöglichkeiten (siehe örtliche Nähe) 

In der Praxis müsste es meist so sein (habe aber selbst mit der Erwerbung nichts zu tun): 

  1. Regionaler Buchhandel (ggf. darüber auch Literatur aus dem Ausland)
  2. Überregionaler Buchhandel
    1. BpB
  3. Antiquariate (z.B. ZVAB) oder vergleichbares
  4. Online-Händler (z.B. Amazon)
  5. Gesonderte Lösungen (was genau hier kommt, weiß ich nicht, könnte mir aber z.B. Ankauf von Privat denken.)

Für E-Medien ist es wichtig, dass der Anbieter auch die entsprechenden Lizenzen für Bibliotheken hat und lange erhalten bleibt. Entsprechend setzt man dabei vermutlich auf die Großen Plattformen, die schon länger am Markt sind. Eine gute Lösung sind Zwischenhändler, die eine Verfügbarkeit durch deren Verträge möglichst garantieren und bei Umstellungen auf Ersatzlösungen umstellen.


Erwerbungsarten

Erwerbungsarten 

2013 in Prüfungsvorbereitung AP 2013 MI TEIL 1 

https://familinks.wordpress.com/2013/05/17/erwerbungsarten/ 

 

Kauf, Tausch, Schenkung, Lizenzerwerb, Pflichtexemplar Ablieferung 

 

Kauf: Der Kauf ist die wichtigste und häufigste Erwerbungsart. Erworben werden Neuerscheinungen oder Antiquariate. In Deutschland gilt das Gesetz über die Preisbindung für Bücher. Ein Rabatt bis zu 10 % ist hier für bestimmte Bibliotheken festgeschrieben. 

 

Tausch: Getauscht werden Dubletten, ausgeschiedene Titel oder eigene Publikationen bzw. Publikationen der übergeordneten Behörde (z. B. Dissertation). Tauschbeziehungen beruhen auf Gegenseitigkeit und müssen dem Sammelauftrag der Einrichtung entsprechen. 

 

Schenkung: Geschenke sind zwar kostenlos, aber immer kosten verursachend (Verwaltungsaufwand, Stellplatz). Es ist sorgfältig zu prüfen, ob Geschenke dem Sammelprofil entsprechen. Die Bibliothek sollte ein freies Verfügungsrecht erhalten (Schenkungsvertrag).

 

Lizenzerwerb: Über einen Lizenzvertrag wird das befristete oder unbefristete Recht zur Nutzung von Daten (z.B. Software, Datenbanken, elektronische Zeitschriften) auf Datenträgern oder im Netz erworben. Die Nutzungsbedingungen sind auszuhandeln. 

 

Pflichtexemplar Ablieferung: Sie ist gesetzlich geregelt, die Verleger oder Körperschaften zu unentgeltlicher Abgabe ihrer Produkte an bestimmte Bibliotheken (DNB, Landes- und Regionalbibliotheken) verpflichtet.   

Beispiel: Bestellung einer Monografie 

https://familinks.wordpress.com/2013/05/17/bestellung-einer-monografie/  

2013 in Prüfungsvorbereitung AP 2013 MI TEIL 1 

 

Vollständige Bestellangaben für eine Monografie-Bestellung bei einem Buchhändler 

  • Name & Anschrift der Bibliothek (oder EAN-Location Number*) 
  • Kundennummer falls vorhanden 
  • Bei Bestellung aus europäischen Ausland: Umsatz-Identifikation 
  • Name & Anschrift des Lieferanten 
  • Datum der Bestellung 
  • Auftragsbezogene Daten 
  • Bestellnummer 
  • Priorität der Bestellung 
  • Auftragsart: fest, zur Ansicht, zur Fortsetzung 
  • Transportart 
  • Anzahl der bestell. Exemplare 
  • Angaben zur Rechnungsteuerung 

*EAN meint European Article Number, dem bekannten Strichcode, den man von fast allen Produkten im Handel kennt. Die Bezeichnung EAN für die kompletten Barcodes ist veraltet, wird aber einfach  weiter verwendet. Bei der EAN gab es die Länderkennung im GS1-Präfix, jetzt Global Location Number (GLN)  und kann zur eindeutigen Identifizierung der Rechnungsadresse des Käufers verwendet werden. Man könnte auch einfach die Bibliothekssigel nehmen, aber es ist halt "Global", was ganz praktisch sein kann. 

https://de.wikipedia.org/wiki/European_Article_Number

https://de.wikipedia.org/wiki/Global_Location_Number

EAN Location Number https://docs.microsoft.com/en-us/dynamics-nav-app/localfunctionality/denmark/ean-location-number#:~:text=A%20European%20Article%20Numbering%20(EAN,Global%20Location%20Numbers%20(GLN).

 


Buchpreisbindung

Alter Link: https://familinks.wordpress.com/2012/09/16/buchpreisbindung/ 

2012 in Medien und Informationsdienste 

 

Die Buchpreisbindung ist die gesetzliche oder vertragliche Auflage, eine festgelegte Preisbindung einzuhalten. Sie verpflichtet Verlage beziehungsweise Buchimporteure, einen Verkaufspreis festzusetzen. 

  • Für sämtliche in Deutschland verlegten Bücher (auch fremdsprachige, sofern diese überwiegend in Deutschland abgesetzt werden) sowie für Musiknoten und kartographische Produkte 
  • Solange es sich nicht um gebrauchte Ware oder um Titel handelt, deren Preisbindung offiziell aufgehoben wurde, muss dieser Preis eingehalten werden. Importtitel, also z. B. aus Großbritannien oder den USA (beides Länder ohne Buchpreisbindung) eingeführte Werke, unterliegen dagegen auch in Deutschland keiner Preisbindung 
  • Von der Preisbindung ausgenommen sind gekennzeichnete Mängelexemplare mit tatsächlichen Mängeln, gebrauchte (schon einmal zum gebundenen Preis verkaufte) Bücher oder Altauflagen, die länger als 18 Monate am Markt sind und für die der Verlag die Preisbindung aufgehoben hat. 
  • Sogenannte Remittenden unterliegen nur dann nicht der Preisbindung, wenn die Bücher tatsächlich beschädigte oder verschmutzte, gekennzeichnete Mängelexemplare sind. 

Mehr Infos zum Thema: https://de.wikipedia.org/wiki/Buchpreisbindung

 

Einige Buchhändler bieten "Mängelexemplare" zu reduzierten Preisen an und die Bücher haben nicht mal einen sichtbaren Kratzer. Ein bisschen Schummeln ist da also auch mit dabei. So hatte ich mal ein neues Buch, auf dem Mängelexemplar aufgestempelt wurde. Der einzige Fehler am Buch war dieser Stempel, sonst nichts. Die Buchpreisbindung ist wichtig und warum dies so ist, sieht man z.B. im Ausland, wo auch mal Bücher für enorme Preise verkauft werden. Nachteilig wird es aber, wenn in der Strecke zwischen Autoren, Verlag, Druckerei, Transport und Buchhändler die niedrigen Preise zu geringen Gewinnen führen. Am Ende ist ggf. der kreative Schöpfer am Ende der Nahrungskette. 


Akzession / Akzessionierung

[Erwerbung (im Alltag gebräuchlicher)] 

Erwerb und Zugangsbearbeitung (z. B. Inventarisierung) von Büchern, Kunstobjekten etc. 

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Erwerbung_(Bibliothek) 

https://www.duden.de/rechtschreibung/Akzession 

 

Die Akzession meint die Erwerbung, was im Sprachgebrauch wesentlich gängiger ist. Akzession habe ich nur in der Schule und aus Büchern mitbekommen, da ich nicht in dem Bereich eingesetzt bin. Die Erwerbung dient dem Auf- oder Ausbau des Bibliotheksbestands einer Bibliothek, indem neue Medien / Publikationen erworben werden. Dafür zuständig ist die Abteilung Erwerbung oder z.B. gerne auch die Bibliotheksleitung. [Fachkräfte mit abgeschlossenem Studium sind bei der Erwerbung ggf. eher anzutreffen, was aber zumindest von der offensichtlichen Tätigkeit her nicht zwingend erforderlich ist. In Ausbildungsbetrieben sind auch Auszubildende dort anzutreffen und damit bei übernahmen ggf. dann auch FaMIs.]

 

Vorakzession - Akzession (Erwerbung) / Bestellung - Eingang – Katalogisierung (Nachweis im Bibliothekskatalog) - Buchbearbeitung - Bestand. [Aus der Praxis: Bei uns Eingang - Prüfung - Inventarisieren – Buchbearbeitung – Katalogisierung – Bestand]. 

Eingangskontrolle

 

Eingangskontrolle bei der Lieferung. Prüfen, bzw. Abgleichen und ggf. Reklamation 

 

Kontrolle der Verpackung auf Schäden. Prüfen von Absender und Empfänger. Wie man es auch privat macht und dann halt sachgemäß öffnen. Früher hat man dann geprüft, ob die Rechnung beiliegt, meist in zweifacher Ausführung, was auch immer noch vorkommt, aber meist kommen Lieferungen nur noch ohne physische Rechnungen. Die Rechnung und die aufgegebene Bestellung werden mit dem Lieferungsinhalt abgeglichen, z.B. anhand des Bestellmoduls der Bibliothek oder mit Bestellverzeichnis. Stimmt die Anzahl und stimmen die bibliographischen Angaben?. Medien auf Beschädigungen prüfen, war in meinen Unterlagen hier nun quasi am Ende, aber ich würde das eher direkt nach dem Auspacken machen. Passt alles, wird der Eingang entsprechend im Bibliotheksmodul verzeichnet. Wie es dabei ganz genau weitergeht, habe ich aber nicht parat, da ich damit nie viel zu tun hatte. Zumindest wird die Rechnung zur Abrechnung mit dem Budget freigegeben.  

 

In der Praxis macht meist einfach die Post-Stelle oder die Erwerbung die Kartons auf. Der Absender wird dabei nur grob beachtet. Beim Empfänger wird nur nach "Bibliothek" geschaut. Auch mit Schäden am Karton, würde der Karton geöffnet, außer es wären richtig massive Schäden. Schäden an den gelieferten Medien sind bis zu einem gewissen Maß auch gerne mal egal, was aber eher sowas wie geknickte Seiten, leichte Risse am Einband oder ähnliches meint. 

 

2020/2021: In der Praxis sind aktuell meist digitale Rechnungen im Gebrauch. Die Kontrollen und die Freigaben von Budget bleiben aber bestehen, erfolgen aber eher digital. Gefühlt machen digitale Rechnungssysteme aber mehr Probleme als ordentliche Ordner., da ja ein falscher Klick reicht um etwas doofes zu machen.

 

Prüfungsvorbereitung AP 2013 MI TEIL 1 - Alter Link: https://familinks.wordpress.com/2013/05/17/eingangskontrolle/ 

Lieferungskontrolle / Rechnungskontrolle

Alter Link: https://familinks.wordpress.com/2012/09/16/lieferungskontrolle-rechnungskontrolle/ 

2012 in Lernfeld 3, Lernfeld Lernsituation, Medien und Informationsdienste ; Quelle: [1] S. 156 ff. (für Fortsetzungen u. Periodika S.155)

 

 

Diese Auflistung wurde im Unterricht selbst erstellt, anhand einer vorliegenden Beispiel-Lieferung und muss nicht zwingend vollständig sein. Das Ergebnis wurde im Unterricht abgeglichen.  

 

Lieferungskontrolle 

  • Kontrolle der Verpackung 
  • Überprüfung von Absender und Empfänger 
  • Karton sachgemäß öffnen 
  • Überprüfen ob zwei Rechnungen vorhanden sind (Original und Kopie) 
  • Abgleich der Rechnung mit dem Lieferungsinhalt 
  • Abgleich der aufgegebenen Bestellung mit dem Lieferungsinhalt [Anhand des Bestellmodules der Bibliothek] 
  • Wurde die bestellte Anzahl geliefert? 
  • Stimmen die bibliographischen Angaben überein? 
  • Exemplar auf Beschädigung überprüfen 
  • Bestätigung des Einganges im Bibliotheksmodul 
  • Rechnungskontrolle  

Rechnungskontrolle 

  • Rechnung und Bibliotheksmodul mit Eingangsvermerk versehen 
  • Überprüfung weiterer Angaben auf der Rechnung 
  • Kontrolle der sachlichen Richtigkeit 
  • Überprüfung von Absender und Empfänger 
  • Überprüfung der Rechnungsnummer 
  • Kontrolle des Lieferungszeitpunktes 
  • Kontrolle der Exemplarmenge und der Bezeichnung 
  • Stimmt die rechnerische Richtigkeit 
  • Überprüfung der verwendeten Steuersätze 
  • Kontrolle von einbezogenen Rabatten (Rabatte sind optional) 
  • Stimmen die Preise der einzelnen Positionen? 
  • Überprüfung der Summe 
  • Bestätigung der sachlichen Richtigkeit 
  • Das Original der Rechnung geht an die Rechnungsstelle zur Anweisung der Zahlung. Die Kopie verbleibt in der Erwerbungsstelle

 


Inventarisierung des Zugangs, Zugangsnachweis

https://familinks.wordpress.com/2013/05/17/inventarisierung/ 

2013 in Prüfungsvorbereitung AP 2013 MI TEIL 1 

 

Zugangsverzeichnis - Bestandsverzeichnis 

 

Dient dem Zugangsnachweis, d.h.: 

  • Nachweis, welche Medien zu welchem Zeitpunkt und zu welchem Preis von der Bibliothek erworben wurden 
  • Nachweis zum Verbleib der Haushaltsmittel 

In chronologischer Reihenfolge des Zugangs wird jede Neuerwerbung unter einer laufenden Nummer (Zugangsnummer/ Inventarisierung) verzeichnet. 

  • Vermerk im Zugangsverzeichnis, auf Duplikat der Rechnung und im Buch selbst (z.B. auf Einbandinnseite vorne, auf Rückseite Titelblatt oder letzte Seite im Buch / Einbandinnenseite hinten). 
  • Dient der späteren Auffindbarkeit des Rechnungsbetrags, des Eingangsdatums oder des Lieferanten eines jeweiligen Mediums
  • Beispiel einer Zusammensetzung: Jahr und laufende Nummer (oft auch mit Verweis auf Erwerbungsart oder Trennung nach Novitäten und Antiquariaten). Beispiel aus der Praxis: Abkürzung Lieferant + interne Rechnungsnummer + Jahr (L-9346-2020) 

Angaben im Inventarverzeichnis. Die Verzeichnisse waren früher in Heften / Ordnern und moderner direkt im BMS und verknüpft mit den späteren Titelaufnahmen.

  • Zugangsnummer, Datum der Eintragung, Bibliographische Kurzbeschreibung,  Lieferant/ Buchhändler, Rechnungsbetrag, Rechnungsdatum, Anzahl der gelieferten physischer Einheiten, Erwerbungsart, Rechnungsstelle bzw. Konto von dem aus der Rechnung beglichen wird (Etat-Zuweisung z.B.: Monografien, Lehrbuchsammlung, usw.

Tipp: ruft euch einen Datensatz der Erwerbung auf und schaut euch die Aufnahmen an.

 

Tipp: Wenn Ihr Zugang zu einer Testumgebung des BMS habt, führt dort eine Erwerbung durch. (Fast alle Einrichtungen haben eine Testumgebung, zumindest bei Verbundbibliotheken.) 

 

Nach der Inventarisierung folgt die Statusänderung des Mediums von „bestellt“ auf „Im Geschäftsgang“, was dann auch im OPAC zu sehen ist. Dies ist dann ein Hinweis für Nutzerinnen und Nutzer oder auch für die Auskunftsstellen.    

 

Aus meinen Notizen aus den Schulunterlagen war zur Statusänderungen noch der Punkt "Interimsnachweis bei Verwendung eines integrierten CMS" aufgeführt. Das wäre ein Kontrollmechanismus um unerwünschte Doppelanschaffungen zu vermeiden. Dies passiert aber bereits auch bei vorläufigen Erwerbungsdatensätzen, sofern dort notwendige Angaben vorhanden sind.

[Interimsnachweis: Lexikon des gesamten Buchwesens Online https://referenceworks.brillonline.com/entries/lexikon-des-gesamten-buchwesens-online/interimsnachweis-COM_090379?lang=de]

 

 

Die Medien erhalten dann noch einen Eingangsstempel. 

Ein Eingangsstempel, also ein Stempel mit integriertem Datum oder es wird über ein handschriftliches Datum gestempelt. Manche Bibliotheken habe das auf der Rechnung und im Exemplar, andere nur auf der Rechnung und im Exemplar lediglich die Zugangsnummer und den regulären Bibliotheksstempel. 


Rechnungsbearbeitung

Prüfungsvorbereitung AP 2013 MI TEIL 1

Alter Link: https://familinks.wordpress.com/2013/05/17/rechnungsbearbeitung/

Rechnung und Bibliotheksmodul mit Eingangsvermerk versehen.
Überprüfung weiterer Angaben auf der Rechnung:

  • Lieferant 
  • Empfänger 
  • Rechnungsnummer und Rechnungsdatum 
  • Zeitpunkt der Lieferung 
  • Menge und Bezeichnung der Lieferung 
  • Aufschlüsselung des Entgeltes nach Steuersätzen, anzuwendender Steuersatz, anzuwendender Steuersatz 
  • Originalpreise (bei Fremdwährungen Umrechnungskurs in €) 
  • Ggf. Rabatte 

Kontrolle der Sachlichen Richtigkeit:

  • Überprüfung von Absender und Empfänger 
  • Überprüfung der Rechnungsnummer 
  • Kontrolle des Lieferzeitpunktes 
  • Kontrolle der Exemplar Menge und Bezeichnungen 
  • Edit: sachliche Richtigkeit: bezieht sich auf die Ordnungsgemäße Ausführung der Lieferung und die Richtigkeit des Einzelpreises [siehe Bibliothekarisches Grundwissen von Gantert, K. und Hacker R. in der 8. Aufl. auf Seite 156] 

Kontrolle der rechnerischen Richtigkeit: 

  • Überprüfung der verwendeten Steuersätze 
  • Kontrolle von Einbezogenen Rabatten (Rabatte sind optional) 
  • Stimmen die Preise der einzelnen Positionen 
  • Überprüfung der Summe 

 

Bestätigung der sachlichen Richtigkeit. 
Das Original der Rechnung geht an die Rechnungsstelle zur Anweisung der Zahlung, die Kopie verbleibt in der Erwerbungsstelle. 


Katalogisierung

Erschließung / Katalogisierung

(Zeitschrifteneingang?)



Buchbearbeitung

Die Medien werden an die Buchbearbeitung weitergegeben und dort für den Bestand vorbereitet. Auf / In die Exemplare kommen Mediennummern, Signaturen, Stempel, Sicherungen (Tags) und ggf. Sonderkennzeichnungen. Auch werden CD-Taschen oder Halterungen für Beihefte eingeklebt. Auch werden bei der Buchbearbeitung ggf. Schäden repariert oder Medien foliert.

Beispiel für Quellen: [1] S. 221 ff. ; Signaturen [1] 236 ff. ; Ist hier aber aus der Praxis aufgeschrieben.

Mediennummern

Die Mediennummern werden entweder intern erzeugt und mit speziellen Druckern gedruckt, oder, was häufiger ist, es werden von verschiedenen Anbietern Mediennummern fertig bestellt (meist große Rollen). Die Nummern sind meist auf selbstklebenden Spezialfolien und werden ins Buch eingeklebt. Ich kenne aus der Praxis, dass bei alten Büchern die Nummern außen am Buch kleben, neben der Signatur oder oben am Buchrücken und bei neueren Büchern meist auf der Innenseite des Einbands oder hinter der Haupttitelseite. Theoretisch praktisch ist ja eigentlich die Nummer auf der Rückseite, damit ist man schnell am Einscannen. Außen können Nummern aber leichter beschädigt werden (Aufkleber zerkratzen / verschmutzen). Ist die Nummer ins Innere geklebt, muss man die Bücher aufschlagen, was aber meist kein Problem ist. Die meisten Bücher haben eh elektronische Sicherungen drin, die z.B. beim Verbuchen die Mediennummern ersetzen. Hat man das nicht, würde ich außen bevorzugen. Mit Sicherungen braucht man die Nummern nur zur Bearbeitung und da reicht Innen.  

 

Die Nummer kommen vor Abschluss der Katalogisierung ins Exemplar, damit diese im BMS eingetragen werden und das Exemplar eindeutig identifizieren. Eindeutiger als die Signatur. 

 

Reicht eine elektronische Sicherung mit der Mediennummern alleine aus? Nein. In der Praxis gehen Sicherungen auch mal kaputt (Alter oder bei der Fernleihe werden die Sicherungen von nehmenden Bibliotheken auch mal aus Versehen gelöscht / deaktiviert.). Für die Notverbuchung braucht man ebenfalls die Mediennummern direkt ersichtlich. Meist sind auch nicht alle Arbeitsplätze mit Lesegeräten für die Sicherung ausgestattet, daher nutzt man am Arbeitsplatz, z.B. zur Katalogisierung die Mediennummer in ersichtlicher Form.   

Signaturen

Die vergebenen Signaturen müssen an den Medien, bzw. an den Exemplaren (oder Platzhaltern) angebracht werden. In der Ausbildung hat man gelernt die Signaturen recht genau aufzukleben. Teils wohl auch relativ ausgemessen. 

 

In der Praxis kann das auch ungefähr so vorkommen, aber in der Masse achtet man eigentlich nicht so direkt darauf. Geht man mal an den Regalen vorbei, sind immer mal wieder Bücher gleichmäßig beklebt und sehen akkurat in der Riehe aus, aber viele, auf die Masse oder aufs Regal gesehen, haben unterschiedliche Höhen der Signaturen. Das liegt z.B. an unterschiedlichen bearbeitenden Personen, unterschiedlichen Medien (Beschriftung Buchrücken, Höhe, usw.).  

 

Die Signaturen können ein Exemplar eindeutig identifizieren, aber eindeutiger ist die Mediennummer oder eine Nummer im Buch. Signaturen können auch mal Dubletten erhalten, z.B. bei Migrationen von Altdaten oder wenn die Erwerbung oder separate Vergabestellen eine Doppelung übersehen.

  • Aus der Praxis: wir ändern Signaturen am Exemplar immer mal wieder, gerade bei migrierten Altdaten oder wenn neue und alte Exemplare angeglichen werden müssen. Beispiel: Zwei Bücher hätten von der Zusammensetzung der Signatur die gleiche bekommen, aber das ältere und das neue Exemplar werden mit der Ergänzung eines Datums in der Signatur getrennt.

Folieren, Stempel, Tags, RFID


Ergänzend können auch Interessenkreise, Kennzeichnungen für sonstige Sonderstandorte oder auch Präsenzbestände vorkommen, die z.B. am Buchrücken befestigt werden. Manchmal sind auch QR-Codes am Buch, oder auf Einsteckern. Bei manchen Exemplaren haben wir z.B. Zettel eingesteckt, die einen QR-Code zum E-Book darstellen.

 

Für Präsenzbestände kann man beispielsweise farbige Etiketten verwenden, oder auch Punkte (gibt es als Aufkleber). Aus der Praxis: wir haben farbige Punkte, die man zusätzlich auf die Signaturschilder kleben kann. Das funktioniert ziemlich gut, nur sehr selten fallen Punkte durch Trockenheit ab. Mit den Jahren verblassen die Aufkleber merklich.

 

Früher wurde in den Bücher noch die Ausleihen und Leihfristen per eingeklebter Tabelle im Buch kenntlich gemacht. Ich kenne den korrekten Begriff dafür gerade nicht und es ist schon ewig abgelöst, aber man sieht es ab  an noch bei alten Beständen.

 

Aus der Praxis - Mediennummern: Egal welche Variante oder welche Anbieter man nutzt, man macht sich ein Stück weit abhängig und kann bei den Kosten nicht viel machen. Das sollte man bedenken, wenn man selbst Druckt und auf spezielle Druckerbänder und Geräte angewiesen ist. Bei fertigen Rollen hat man eine Zählung, die man bei Nachbestellungen beachten muss, oder der Anbieter hat dies vermerkt. 

  • Tipp: Werden neue Mediennummern angefangen, die von den bisherigen unabhängig sein sollen, lasst z.B. eine Nummer ergänzen oder einen Buchstaben. Prüft die Funktionsfähigkeit aber vorher im BMS und mit den vorhandenen Scannern.

Bestandsaufstellung

Bibliotheksbestand 

  • Interessen und Themenkreisen
  • Magazin und Freihand  
  • Gruppenaufstellung
  • Präsenzaufstellung
  • Aufstellung (Ordnung) in öffentlichen Bibliotheken


Revision

Prüfungsvorbereitung AP 2013 MI 

Alter Link: https://familinks.wordpress.com/2013/05/17/revision/ 

 

Revision ist eine Form der Inventur. Es gibt 3 Arten der Revision:

  • Gesamtrevision 
  • Teilrevision 
  • Laufende Revision 

Revision:

  • Aufgabe der Bibliotheksverwaltung 
  • Überprüfung des tatsächlichen Bestandes 
  • Verluste und Schäden werden festgestellt 
  • Beschädigte und benutzungs- und archivierungsgefährdete Medien werden erkannt 
  • Überprüfung der Aufstellungen Freihand, Magazin und Lesesälen 
  • Zugangsverzeichnis der Medien und der Standortkataloge oder die Signaturdatei werden benötigt.

 

In der Praxis habe ich in über 10 Jahren nur eine Teilrevision und Teile einer Gesamtrevision mitbekommen. Tatsächlich wurden die hier einfach nicht öfter gemacht. Der Zeitaufwand ist einfach zu hoch und die Budgets für Hilfsmittel werden nicht freigegeben.

 

Varianten:

  • Man setzt z.B. den gesamten Bestand des zugänglichen Bereichs auf Verlust oder ähnliches und bucht dann alle Bücher über mobile Stationen zurück. Was nicht da ist, bleibt auf Verlust. Tipp: Es gibt Handscanner für RFID-Tags. Auch wenn die Budgets dafür nicht da sind, aber die sind echt nicht teuer. Es gibt Scanner für Barcodes und die sind noch viel weniger teuer, außer man bestellt bei Bibliothekszulieferern.
  • Man druckt Bestandslisten aus und gleicht diese am Regal ab. [Dabei geht schnell etwas schief,]

Probleme dabei: Arbeitskraft und Arbeitszeit richtig einplanen. Am besten wird die Bibliothek dafür Abschnittsweise oder ganz geschlossen. Für kleine Bibliotheken kann eine Woche schon knapp geplant sein. Im Nachgang kommt die Bearbeitung von Problemfällen. Wer mit Listen arbeitet, braucht länger als mit RFID Technik, zumindest im ersten Schritt.

In der Praxis hat es sich immer als schlecht herausgestellt, wenn Arbeitszeit = 100% gerechnet wird und wenn man davon ausgeht, dass in der Zeit niemand Krank wird. Plant die Zeit bei 80-90% und geht ggf. von einem Krankheitsfall aus. 



Bestand - Aussondern

Aussonderung WB und ÖB 

Aussonderung von Medien aus dem Bestand  

Prüfungsvorbereitung AP 2013 MI TEIL 1

Alter Link: https://familinks.wordpress.com/2013/05/17/aussonderung-wb-und-ob/

 

WB und ÖB - Unterschiede: 

  • ÖB: der Bestand soll "immer" / recht aktuell bleiben (regelmäßige Aussonderung)
  • Besonderer Fall: Aussonderung bei Verschleiß / Aussonderung z.B. nach 40-60 Entleihungen 
  • WB: Aussonderung bei Mehrfachexemplaren (z.B. wenn Inhalt veraltet ist)
  • Besonderer Fall: Aussonderung bei Verschleiß / Aussonderung wenn Ersatz verfügbar ist
  • Langfristige Aufbewahrung [In der Praxis wird manchmal fast nichts ausgesondert. Ich habe nach 6 Jahre WB eine Hand voll Bücher ausgesondert gesehen, alle wegen Schäden. Nach 10 Jahren habe ich alte Auflagen von Rechtstexten ausgesondert.]

 Gründe fürs Aussondern: 

  • Aktualität (Neuere Literatur, Neuauflagen)
  • Seltene Benutzung (Ausleih-Statistik)
  • Verschleiß (Schäden)
  • Dubletten 
  • Veränderung im Bestandsprofil
  • Theoretisch kann auch ein Titel zur Entnahme und Entsorgung ausgerufen werden, z.B. vom Verlag / Autor, eher bei Pflichtexemplaren der eigenen Institution, was ggf. auch zur Aussonderung gehört. Kam in der Praxis in 10 Jahren 2 Mal vor. 

Arbeitsschritte: 

  • Löschen des Exemplar- evtl. Titeldatensatzes aus Katalog 
  • Löschung des Besitznachweises in regionalen- und überregionalen Katalogen
  • Kennzeichnung des Abgangs im Inventarverzeichnis
  • Kennzeichnung auf/im Medium selbst (Aussonderungsstempel)
  • Statistik führen 

 Verwertung nach Aussonderung: 

  • Makulieren und entsorgen 
  • Kostenfreie Weitergabe an Institutionen (z.B. über ELTAB)
  • Verschenken (wenn rechtlich bzw. vom Träger gestattet.)
  • Verkauf (wenn rechtlich bzw. vom Träger gestattet.)

Ersatzbeschaffung: bei unbrauchbaren aber inhaltlich aktuellen und verlorenen oder gestohlene Medien. 

 

Aus der Praxis: am einfachsten in der Aussonderung sind Gesetzestexte und alte Auflagen von Lehrbüchern. An diesen Büchern kann man das Prinzip und den Nutzen gut erklären. Auch stark beschädigtes wird ausgesondert oder wenig ausgeliehenes, wobei letzteres nicht korrekt sein muss, wenn man vor Ort Nutzung hat.



Bestandserhaltung

 

Alltagstaugliche Kriterien zur Bestandserhaltung. Ausarbeitung zur Bestandserhaltung von 2013 für die Ausbildung zum FaMI . Erfasst werden sollte die Bestandserhaltung und dies ist ein Teil meiner Ausarbeitung.

 

Tipp für Ausarbeitungen in der Berufsschule: eine meiner Quellen hatte abweichende Infos, als die Quelle einer anderen Person in der Schule. Meine Ausarbeitung wurde aber besser bewertet, da meine Quelle als Autor jemanden mit Doktortitel ausweist. Das ist einerseits korrekt und im Sinne der Prüfung der Quelle richtig, aber dennoch auch komplett fragwürdig, da als Begründung erstmal nur der Dr. Titel genannt wurde und nicht etwa die Nachprüfung ob nicht beide Quellen recht haben könnten.  

  • Bestandserhaltende Lagerungs- und Aufbewahrungsbedingungen für Bücher, Broschüren, Zeitungsausschnitte (Digitalisierungen), Video und DVDs. 
  • Kriterien für eine Handreichung. 

Alltagstaugliche Kriterien zur Bestandserhaltung 

Die aufgeführten Punkte dienen als Richtlinien zur Bestandserhaltung der Medien der Dauerausstellung. 

 

Um die Bestandserhaltung erfolgreich umsetzen zu können, werden bestehenden Probleme analysiert. Die folgenden Punkte sind meist als Pyramide dargestellt und geben eine kurze Übersicht über die Aufgaben der Bestandserhaltung (von unten nach oben). Die Rangfolge der einzelnen Punkte ist nicht zwangsweise festgelegt (gleichgewichtet). (Nachfolgend die Pyramide, ohne Pyramidenform) 

  • Restaurierung 
  • Konservierung 
  • Schutzmedien 
  • Verpackung 
  • Lagerung 
  • Planung 
  • Problembewusstsein 

Aufgaben der Bestanderhaltung 

 

Raum: 

  1. Die Luft sollte zirkulieren und frei von Schadstoffen sein. 
  2. Die Räume sollten möglichst staub- und schmutzfrei gehalten sein. (Für den ersten und zweiten Punkt wäre dazu ein spezieller Staubsauger oder eine Luftfilteranlage angebracht / evtl. kostspielig) 
  3. Im Bereich der Medien sollten Pflanzen vermieden werden, da diese Parasiten anlocken. Diese können die Bücher und weitere Medien beschädigen 
  4. das Klima in den Räumlichkeiten sollte konstant gehalten werden. Räumlichkeiten sollten mit einer selbstregulierenden Klimaanlage ausgestattet sein. 
  5. Die möglichst lange zu erhaltenden Medien sollten zusammen in einem Raum ausgestellt werden. In diesen Raum sollte die Raumtemperatur bei max. ca. 18°C beibehalten werden. So sind die Temperaturen für die Besucher erträglich. 
  6. Die relative Luftfeuchtigkeit sollte bei optimalen Bedingungen max. 45% oder in Benutzung bei max. 50% liegen. Abweichungen von 3% am Tag sind akzeptabel. 
  7. Vorhandene Fenster sollten abgedunkelt werden, damit eine direkte Sonneneinstrahlung verhindert wird. Licht sollte frei von UV- Strahlung sein. (Schutzfolien an den Fenstern) 
  8. Medien sollten vor möglichen Bränden bewahrt werden. (keine Hitzequelle an den Medien z.B. heiße Glühbirnen; Feuerlöscher aufstellen; Brandschutztüren; Löschanlagen; Personalschulungen) 

Personen:  

  1. Im Bereich der Ausstellung ist Essen und Trinken nicht erlaubt 
  2. Taschen und Jacken sollten in Schließfächern aufbewahrt werden 
  3. Absperrungen müssen aufgezeigt und eingehalten werden (bei besonders zu schützenden Medien) 

Medien: 

  1. Medien mit einer geringeren Seitenzahl, z.B. Broschüren, Karten, bestimmte Zeitungsartikel, etc. können selbstständig digitalisiert werden. So das über einen URL auf das Medium zugegriffen werden kann. (! Urheberrecht beachten) 
  2. Bücher, die bei der Ausstellung genutzt werden dürfen, sollten in einen festen Einband gebunden werden. 
  3. Als besonders zu schützend eingestufte Medien, sollten in Schutzbehältern / Vitrinen aufbewahrt werden. 
  4. Alle Medien und besonders Videos und DVDs vor Diebstahl und Beschädigung geschützt aufbewahren 

Quellen: (Abfrage der Quellen am 13.09.2011) 

Gantert, Klaus ; Hacker Rupert „Bibliothekarisches Grundwissen“. 8., vollst. Neu bearb. Und erw. Aufl., – München : Sauer, 2008, S. 247-253 

Klima, Verpackung, Hygiene – Normen zur Aufbewahrung von Archiv- und Bibliotheksgut – Von Dr. Sebastian Barteleit    [Link] http://www.slub-dresden.de/fileadmin/groups/slubsite/Ueber_uns/Bestandserhaltung/Vortrag_Barteleit.pdf

Bibliotheksdienst Heft 5, 2000 von Gerd Brinkhus [Link] http://deposit.ddb.de/ep/netpub/89/96/96/967969689/_data_stat/www.dbi-berlin.de/dbi_pub/bd_art/bd_2000/00_05_02.htm

Bestandserhaltung beginnt im Kopf, nicht im Geldbeutel. Von Mario Glauert / Sabine Ruhnau [Link] http://www.uni-muenster.de/Forum-Bestandserhaltung/downloads/001_012_Glauert_Ruhnau_Einfuehrung.pdf

 

2 LJ, Lernfeld 6 Lernsituation, Medien und Informationsdienste, Alter Link: https://familinks.wordpress.com/2013/02/26/bestandserhaltung/ ; https://familinks.wordpress.com/2012/09/16/102/ 


FaMIlinks stellt Informationen zum Thema Arbeiten in der Bibliothek bereit: Infos zum Alltag und Tipps bzgl. Fortbildungsseiten. Ursprünglich war FaMIlinks ein Wordpress Blog, mit einer Themensammlung zum Ausbildungsberuf "Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste" (FaMI) in der Fachrichtung Bibliothek und diente als alternative Lernmethode, um Inhalte durch erneutes Aufschreiben einzuprägen. Inhalte zur Ausbildung sind allerdings recht Zeitaufwendig in der Nachbearbeitung und ggf. nicht mehr aktuell genug, daher gibt es hier eher allgemeine Inhalte.

Quellen:

Sofern nicht anders ausgewiesen: Berufsausbildung (Unterricht & Betrieb) & berufliche Praxis. (Regelwerke:) RAK-WB, RDA.

(Literatur:)  [1] Bibliothekarisches Grundwissen / Klaus Gantert ; Rupert Hacker ; 8., vollst. neu bearb. und erw. Aufl. ; K. G. Saur Verl. ; 2008 - ISBN 978-3-598-11771-8 (Online Module:) http://moodle.d-nb.de ; http://moodle.d-nb.de/course (Stand 28.11.2012)

 


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